Wozu ein Korsett?


Weicht die Wirbelsäule mehr als 20 Grad von der Norm ab, reicht eine rein pyhsiotherapeutische Reha nicht aus.

Ergänzend erfolgt eine Korsettversorgung, angeordnet durch den Arzt und angefertigt durch den Orthopädietechniker.

Bei Kindern vor und während dem Wachstumsschub kann das Korsett als wachstumslenkende Maßnahme für eine Krümmungsaufrichtung genutzt werden.

Aber auch nach dem Wachstumabschluss kann das Korsett das Fortschreiten der Skoliose aufhalten und ist in Kombination mit der Physiotherapie ein wichtiger Bestandteil der Therapie.

Die tägliche Tragezeit des Korsetts wird vom Arzt festgelegt.

Während sportlicher Aktivität muss kein Korsett getragen werden.

Für die Patienten ist die Akzeptanz zunächst schwierig und eine psychisch belastend. Es braucht viel Zeit und Vertrauen in den Prozess der Korsettbehandlung.

 


Jedes Korsett wird speziell zur möglichst optimalen Korrektur der einzelnen Bögen angefertigt.